Forschungsprojekte
Nachhaltige pflanzenbetonte Ernährungsweisen fördern

Ernährungsumgebung im Fokus
Zur Förderung nachhaltiger, pflanzenbetonter Ernährungsweisen ist eine Umgestaltung der Ernährungsumgebungen in Deutschland erforderlich. Im transformationsorientierten Projekt HapE werden deshalb beispielhaft Handlungsräume für die Umsetzung von nachhaltigen, pflanzenbetonten Ernährungsweisen in den Ernährungsumgebungen ausgewählter Elterngruppen erforscht. ...
Strategien gegen Krebs und andere nicht übertragbare Krankheiten

Nährwertkennzeichnung und Reformulierung verarbeiteter Lebensmittel als wichtige Bausteine
Ein Großteil der Krankheitslast von Krebs und anderen nicht übertragbaren Krankheiten (non-communicable diseases, NCDs) könnte durch effektive Präventionsmaßnahmen verhindert werden. Dieser Herausforderung stellt sich die EU Joint Action „Prevent Non-Communicable Diseases“ (PreventNCD). ...
Mikronährstoffmangel in Europa erfassen und beheben

Projekt „Zero Hidden Hunger EU”: Strategien gegen versteckten Hunger in gefährdeten Bevölkerungsgruppen
Mikronährstoffmangel, sogenannter versteckter Hunger, betrifft weite Teile der Bevölkerung in Europa. Im EU-Projekt „Zero Hidden Hunger EU“ beschäftigt sich ein internationales Konsortium unter Beteiligung des MRI mit diesem Problem. Mithilfe bestehender Biobanken und Ernährungsstudien sollen Mikronährstoffdefizite in gefährdeten Bevölkerungsgruppen identifiziert werden. ...
System für das automatisierte Monitoring von Zucker, Fett und Salz in Fertigprodukten

Suche nach Entlastung bei der Datenerhebung mittels künstlicher Intelligenz (KI)
Das MRI führt im Rahmen der Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie jährlich ein Produktmonitoring durch. Dabei werden die Zucker-, Fett-, Salz- und Energiegehalte von Fertigprodukten manuell erfasst und im Zeitverlauf beobachtet. Die Recherche der Daten ist sehr arbeits- und zeitintensiv. ...
Gemeinsam für ein gesünderes Lebensmittelangebot für Kinder und Jugendliche in Europa

Best-ReMaP: Joint Action on Implementation of Validated Best Practices on Nutrition
Im Projekt Best-ReMaP haben sich 24 europäische Länder zusammengeschlossen, um gemeinsam auf ein gesünderes Lebensmittelangebot für Kinder und Jugendliche hinzuarbeiten. Dafür sollten wirksame Maßnahmen (Best Practices) aus den Bereichen Reformulierung (Re), Marketing (Ma) und Beschaffung (P; englisch: procurement), die sich bereits in einzelnen Ländern in der Praxis bewährt haben, auch anderswo implementiert werden. ...
nemo – Nationales Ernährungsmonitoring
Repräsentative Daten über Ernährungsverhalten, Lebensmittelverzehr, Nährstoffzufuhr und Nährstoffstatus der Bevölkerung sind für eine wissenschaftsbasierte Politikberatung unverzichtbar. Daher hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) das Max Rubner-Institut beauftragt, diese Daten zu erheben und regelmäßig zu aktualisieren. Dabei steht „nemo“ für Nationales Ernährungsmonitoring und bedeutet die kontinuierliche Durchführung von bundesweiten Ernährungsstudien. ...
Online-Befragung zum Ernährungsverhalten der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland
Das Nationale Ernährungsmonitoring (nemo) startet mit eine Onlinebefragung. Befragt werden dabei 3.100 deutschsprachige, in Privathaushalten lebende Erwachsene im Alter von 18 bis 80 Jahren. Mit der Durchführung der Studie wurde die Gesellschaft für Innovative Marktforschung mbH (GIM) beauftragt. Die Umfrageteilnehmenden werden aus zwei Online-Access-Panels (Payback und GIMpulse) rekrutiert. ...
Lebensmittelverzehr und Nährstoffzufuhr bei Säuglingen, Klein- und Vorschulkindern

Auswertung von Daten der Kinder-Ernährungsstudie zur Erfassung des Lebensmittelverzehrs (KiESEL)
Von Apfelbrei bis Zucchiniauflauf: Was essen Kinder in den ersten Lebensjahren in Deutschland? Und wie viel Energie und Nährstoffe wie Fett oder Eisen nehmen sie dadurch auf? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, werten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Institut für Ernährungsverhalten in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kinderernährung am MRI Daten der KiESEL-Studie aus. ...
Leben und Essen mit wenig Geld im Alter:

Forschung zum Mitmachen will Verbesserung anstoßen
Immer mehr Menschen in Deutschland sind von Armut bedroht. Ihre Lebenssituation ist häufig gekennzeichnet durch einen schlechteren Gesundheits- und Ernährungsstatus, eine ungünstigere Wohnsituation und eine geringere gesellschaftliche Teilhabe. Bei älteren Menschen kommt hinzu, dass es kaum Möglichkeiten gibt, aus der Armut herauszukommen. ...
Soziale Dimension einer klimagerechten Ernährung

Ernährung kann einen wichtigen Beitrag leisten zu Klimaschutz und der Eindämmung des Klimawandels. Alle Stationen der Wertschöpfungskette, von Primärproduktion über Lebensmittelverarbeitung, Distribution und Handel bis hin zum Endverbrauch beeinflussen, mit welchen Klimawirkungen Ernährung einhergeht. Um einen Beitrag zu mehr Klimaschutz und -gerechtigkeit zu realisieren, muss Ernährung insbesondere ökologisch nachhaltig und sozialverträglich gestaltet werden. ...
Nachhaltigkeitsanalyse im Rahmen der COPLANT-Studie

In Deutschland, aber auch weltweit, nimmt das Interesse an pflanzenbasierter Ernährung zu und der Anteil veganer und vegetarischer Ernährungsformen steigt. Der bisherige Wissensstand legt nahe, dass der Verzehr pflanzlicher Lebensmittel − insbesondere hinsichtlich gesundheitlicher und ökologischer Wirkungen − im Vergleich zum Verzehr tierischer Lebensmittel tendenziell vorteilhafter ist. Durch die zunehmende Lebensmittelvielfalt (z. B. im Bereich hoch verarbeiteter Fleischersatzprodukte mit hohem Anteil an Salz und Fett), heterogene Produktionsweisen sowie die Komplexität von ernährungsbezogenen Handlungen lässt sich jedoch nicht pauschal beantworten, welche Ernährungsweisen zu positiveren Wirkungen auf Gesundheit, Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft führen. ...
Ernährungskompetenz in Deutschland
Daten der AOK vertieft ausgewertet
Gesunde Ernährung ist nicht zuletzt eine Frage der Ernährungskompetenz. Darunter versteht man die Kombination aus Ernährungswissen und der Fähigkeit, dieses Wissen und die Erfahrungen sowie die praktischen Fertigkeiten gesundheitsförderlich im Ernährungsalltag anzuwenden. Aufgrund fehlender aktueller Daten zur Ernährungskompetenz auf nationaler Ebene führte der AOK-Bundesverband Anfang des Jahres 2020 eine Studie zur Ernährungskompetenz der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland durch. ...
Ernährungsverhalten als komplexes Geschehen: Erfassen, Darstellen und Analysieren

Das Ernährungsverhalten ist für die hohe Prävalenz ernährungsabhängiger Erkrankungen von zentraler Bedeutung. Bisherige Maßnahmen zur Veränderung des Ernährungsverhaltens zeigen häufig nicht den erhofften Erfolg. Dies kann teilweise auf die Komplexität des Themas zurückgeführt werden. Auch wenn häufig in der Literatur beschrieben ist, dass das Ernährungsverhalten komplex ist, wird dem selten Rechnung getragen. ...
Kinder mit türkischem Migrationshintergrund
Sechs Prozent der Kinder im Alter von bis zu 15 Jahren, die in Deutschland aufwachsen, haben einen türkischen Migrationshintergrund. Diese sind nicht nur die mit Abstand größte Migrantengruppe, sie gehören vergleichsweise häufig zu kulturellen und sozialen Risikogruppen und haben nicht selten zudem ein ungünstigeres Ernährungsverhalten als andere Kinder. ...
REFOWAS: Wege zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen
Wie lassen sich Lebensmittelabfälle reduzieren?
Gemeinsam mit weiteren Partnern suchte das Institut für Ernährungsverhalten entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Lebensmitteln im Projekt REFOWAS nach Wegen, um das Aufkommen von Lebensmittelabfällen zu reduzieren. ...
Determinants of Diet and Physical Activity Knowledge Hub (DEDIPAC-KH)
Das Institut für Ernährungsverhalten des Max Rubner-Instituts beteiligte sich an dem europäischen Netzwerk DEDIPAC KH, in dem sich rund 300 Wissenschaftler von 68 Forschungsinstituten aus 13 Ländern zusammengeschlossen haben, um Einflussgrößen auf Ernährungsverhalten und körperliche Aktivität bzw. Inaktivität zu untersuchen und für Europa harmonisierte Erfassungsmethoden sowie Forschungs- und Umsetzungsstrategien zu etablieren. ...
Die Nationale Verzehrsstudie II
Was kommt in Deutschland auf den Tisch? Ist unsere Nährstoffzufuhr ausreichend? Unterscheidet sich der Lebensmittelverzehr von Männern und Frauen? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, hatte das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz das Max Rubner-Institut (ehemals Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel) beauftragt, die Nationale Verzehrsstudie (NVS) II) zu planen und durchzuführen. Die erste große repräsentative Verzehrsstudie lag gut 20 Jahre zurück und betraf nur die alten Bundesländer. ...
Längsschnittstudie NEMONIT

Im Rahmen der Längsschnittstudie NEMONIT erfolgte im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) eine längerfristige Beobachtung des Ernährungsverhaltens in Deutschland. Die NEMONIT-Studie basiert auf der Nationalen Verzehrsstudie (NVS) II , die in den Jahren 2005 bis 2007 vom Max Rubner-Institut durchgeführt wurde. ...
Evaluation des Modellvorhabens „Besser essen. Mehr bewegen. KINDERLEICHT-Regionen."
Die dauerhafte Prävention von Übergewicht und Adipositas bei Kindern kann nur durch die gemeinsame Anstrengung vieler gesellschaftlicher Akteure rund um das Kind gelingen. Aktuelle Präventionsmaßnahmen setzen auf beides: die Verbesserung des Ernährungs-, Bewegungs- und Gesundheitsverhaltens der Kinder und Eltern sowie auf der Änderung von Umgebungsbedingungen, die Adipositas fördern. ...
Modellvorhaben „Schulmilch im Fokus“

Ergebnisse der Begleitforschung
Gesundheitliche Aspekte und der Wunsch des Kindes sind die von Eltern am häufigsten genannten Gründe, warum sie Schulmilch für ihr Kind bestellen. „Weil sie mir gut schmeckt“ hingegen ist die häufigste Antwort, die Kinder geben, wenn sie danach gefragt werden, warum sie Schulmilch trinken. Aber auch Informationen darüber, warum Schulmilch von Eltern und Kindern nicht nachgefragt wird, oder welche Probleme es in Schulen im Zusammenhang mit dem Angebot von Schulmilch gibt, enthält der Ergebnisbericht des Max Rubner-Instituts (MRI), das die Begleitforschung zum Modellvorhaben „Schulmilch im Fokus“ in Kooperation mit dem Thünen-Institut (TI) durchgeführt hat. ...
Übergewicht vermeiden

MRI beteiligte sich an EU-Projekt ENERGY
Wissenschaftler aus zehn europäischen Ländern haben sich im Februar 2009 in einem Forschungsprojekt zusammengeschlossen, um das Problem Übergewicht gemeinsam anzugehen. Das Institut für Ernährungsverhalten des Max Rubner-Instituts in Karlsruhe war an diesem EU-Projekt beteiligt. Ziel war es, ein länderübergreifendes Programm zu entwickeln, das geeignet ist, der Entstehung von Übergewicht insbesondere zu Beginn des Jugendalters vorzubeugen. ...