Institut für Ernährungsepidemiologie und -physiologie
Das Institut für Ernährungsepidemiologie und -physiologie befasst sich mit der Bedeutung der Ernährung für die Gesundheit von Menschen aller Altersgruppen. Grundlage der wissenschaftlichen Bewertungen sind sowohl eigene experimentelle Untersuchungen und epidemiologische Analysen großer Datensätze als auch systematische Literaturanalysen. Zudem beteiligt sich das Institut für Ernährungsepidemiologie und physiologie auf europäischer Ebene an der Weiterentwicklung des Nutri-Scores als Instrument der erweiterten Nährwertkennzeichnung. Einen weiteren Forschungsschwerpunkt bilden die ernährungsphysiologischen Wirkungen und molekularen Mechanismen von Lebensmitteln, Lebensmittelinhaltsstoffen und Ernährungsmustern sowie deren gesundheitliche Beurteilung. Ziel ist es, die Zusammenhänge zwischen Ernährung und gesundheitlichen Effekten besser zu verstehen und die zugrunde liegenden biologischen Prozesse aufzuklären. Hierfür kommen verschiedene Modellsysteme zum Einsatz, darunter ein In-vitro-Magen-Dünndarm-Modell. Zur Untersuchung physiologischer Wirkungen werden darüber hinaus Studien im Humanstudienzentrum des Max Rubner-Instituts durchgeführt. Im Rahmen des Nationalen Ernährungsmonitorings (nemo) wird außerdem die Versorgung der Bevölkerung mit potenziell kritischen Nährstoffen erfasst und bewertet.