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Forschungsprojekte

Lebensmittelverzehrsmarker für die Gesundheitsforschung

Die Menge eines verzehrten Lebensmittels wird in Studien typischerweise mit Fragebögen, Interviews oder Ernährungstagebüchern erfasst. Doch diese Erhebungsmethoden können subjektiven Fehlern unterliegen, etwa wenn Teilnehmerinnen und Teilnehmer verzehrte Mengen falsch einschätzen. Hier kommen sogenannte Lebensmittelverzehrsmarker (BFI: biomarkers of food intake) ins Spiel.  ...

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Reduzierung von Aflatoxin-Kontaminationen in Mais in Kenia

Innovative Produktionssysteme für Kleinbauern

Mais, Grundnahrungsmittel in afrikanischen Ländern südlich der Sahara, ist häufig und in hohem Maße mit Schimmel-Mykotoxinen wie den Aflatoxinen kontaminiert. Dies führt regelmäßig zu tödlich endenden Ausbrüchen von Aflatoxikose, sowie Wachstumsretardierung bei Kindern und Jugendlichen (IARC-Report, 2016). Vor allem in Kenia, einer Modellregion in Ostafrika mit hohem Risiko für Aflatoxinkontaminationen, verschärft sich die Situation aufgrund klimatischer Veränderungen massiv. ...

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ZwiebÖL: Zwiebel-Landsorten für den Ökolandbau

Die Küchenzwiebel (Allium cepa L.) ist nach der Tomate weltweit die zweitwichtigste Gemüsepflanze und wegen ihres charakteristischen Geschmacks und Geruchs sehr beliebt. Auch in Deutschland gehört die Zwiebel zu den meistverzehrten Gemüsen. Zwiebeln weisen hohe Gehalte an sekundären Pflanzenstoffen und Fruktanen auf, die gesundheitsförderliche Eigenschaften besitzen. ...

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In4Food

Indoor-Kultivierung von hochqualitativen pflanzlichen Spezialkulturen

Vertical / Indoor Farming, d. h. der Anbau von Pflanzen unter sehr gut kontrollierten Bedingungen, hat ein großes Potenzial hinsichtlich der Produktqualität und -sicherheit. So können Kultivierungsbedingungen wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, CO2-Gehalt und Licht für jede Pflanze passgenau gesteuert und somit erwünschte Inhaltsstoffe angereichert oder unerwünschte reduziert werden. ...

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Ballaststoffreichere Kartoffelprodukte durch ganzheitliche Nutzung von Rohstoffen

Bei der Herstellung von Pommes frites und Chips fallen enorme Mengen an Nebenströmen an, wenn Kartoffeln geschält, verarbeitet und die Produkte in Pflanzenöl frittiert werden. Nebenprodukte wie Kartoffelschalen, Schälwasser sowie Presskuchen aus Ölsaaten werden meist als Tierfutter verwendet oder gelangen in die Biogasproduktion. ...

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Einsatz von heimischen Hülsenfrüchten in Backwaren und Nudeln

Handlungsempfehlungen für die Praxis

Das Max Rubner-Institut (Institut für Sicherheit und Qualität bei Getreide sowie Institut für Mikrobiologie und Biotechnologie) untersucht im Projekt LeguDryProt die Einsatzfähigkeit von heimischen Leguminosen zur Verwendung in Backwaren und Nudeln unter Betrachtung der Verarbeitungseigenschaften mittels Anwendung einer trockentechnischen Fraktionierung via Vermahlung und Windsichtung. ...

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Gut fürs Brot und gut fürs Klima

Verbundprojekt MAGIC-KlimaBack

Das Verbundprojekt MAGIC-KlimaBack hat das Ziel, die Backqualität von Weizen neu zu denken und mit modernsten Züchtungs- und Analytik-Methoden den Grundstein für den Backweizen von morgen zu legen. Fünf Partner haben sich dafür zusammengeschlossen: das Max Rubner-Institut, das Julius-Kühn-Institut, die Martin Luther-Universität Halle-Wittenberg, Universität Bielefeld und das Unternehmen KWS SAAT. ...

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Handlungsempfehlungen zur Minimierung von Mutterkorn und Ergotalkaloiden in Getreide

Ergotalkaloide sind hochgiftig. Dabei handelt es sich um Stoffwechselprodukte des Mutterkornpilzes Claviceps purpurea, der unter anderem Getreide befallen kann. Die Dauerform dieses Pilzes (Sklerotium) ragt als dunkles, übergroßes Mutterkorn aus der Ähre. Schon der Verzehr geringer Ergotalkaloid-Mengen kann zu Übelkeit, Bauch- und Kopfschmerzen, Herz-Kreislauf-Problemen und Störungen des zentralen Nervensystems führen. Die EU hat deshalb Höchstgehalte für Mutterkorn-Sklerotien und Ergotalkaloide in bestimmten Lebensmitteln festgelegt. ...

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Glycoalkaloidminimierung in Kartoffelprodukten

MRI entwickelt Strategie zur Minimierung

Grüne, gekeimte oder beschädigte Kartoffeln sollen nicht verzehrt werden, da vor allem in den betroffenen Teilen der Knolle Glycoalkaloide lokalisiert sind. Dabei handelt es sich um schützende Inhaltsstoffe der Pflanze, die jedoch beim Menschen nach einer zu hohen Aufnahme zu Vergiftungserscheinungen führen. Die Symptome einer Vergiftung mit Glycoalkaloiden reichen von Übelkeit über Erbrechen, Schwindel, Durchfall, Magenkrämpfe, Fieber und Halluzinationen bis hin zum Tod. ...

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Minimierung von Mineralölbestandteilen in Speiseölen

Neue Ansätze zur Minimierung

In Deutschland werden etwa 50 Prozent der produzierten Pflanzenöle, rund drei Millionen Tonnen, in der Ernährung eingesetzt. Die Minimierung von Kontaminationen mit Mineralölbestandteilen ist dabei eine große Herausforderung für den gesundheitlichen Verbraucherschutz. ...

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Phenolische Verbindungen in Kaktussamenöl

Im Institut für Sicherheit und Qualität bei Getreide wurde ein Projekt zur Charakterisierung von Kaktussamenöl erfolgreich abgeschlossen. Das Ziel des Vorhabens war die umfassende Untersuchung des agronomischen und technologischen Einflusses verschiedener Herstellungsschritte auf die Qualität und Sicherheit von essbarem Kaktussamenöl entlang der Wertschöpfungskette von der „Pflanze zur Flasche“. ...

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Kartoffel-Genotypen mit niedrigem Acrylamid-Bildungspotential

Mit neuen Screeningverfahren geeignete Kartoffel-Genotypen identifizieren

Kartoffeln stellen weltweit ein wichtiges Grundnahrungsmittel dar. In Deutschland beträgt der Pro-Kopf-Verbrauch von Kartoffeln etwa 57 kg pro Jahr, wobei die industriellen Verarbeitungserzeugnisse wie Pommes frites mit rund 60 Prozent einen hohen Anteil ausmachen. In Pommes frites kann durch die hohen Temperaturen, die beim Frittieren erreicht werden, die prozessinduzierte Kontaminante Acrylamid im Zuge der Maillard-Reaktion entstehen. ...

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Sicherstellung der Qualität von Arganöl

Profilanalyse flüchtiger Verbindungen

Arganöl gehört mit einem Preis von bis zu 150 € pro Liter zu den teuersten Speiseölen in Deutschland. Die Herstellung aus den Früchten des Arganbaums erfolgt zumeist in zeitaufwändiger Handarbeit, in von Frauen geleiteten, marokkanischen Kooperativen. Nach dem Trocknen und Entfernen des Fruchtfleisches werden die harten Kerne durch Aufschlagen zwischen zwei Steinen manuell geöffnet. ...

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Fettreduktion bei Berliner, Donuts und Co.

Süß und fettig – das sind typische Eigenschaften von Berlinern, Donuts, Schmalzkuchen und andern Siedegebäcken. Ob und wenn ja wie der Fettgehalt der beliebten Backwaren reduziert werden kann, untersuchte das Institut für Sicherheit und Qualität bei Getreide in einem Projekt. Bei Siedegebäcken wie Berliner Pfannkuchen, Schmalzkuchen oder Donuts handelt es sich um hefegelockerte Produkte, die in heißem Fett ausgebacken und den Feinen Backwaren zugeordnet werden. ...

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Oleogele optimieren Fettsäureprofil

Strukturierte, verfestigte Pflanzenöle - statt feste Fette

Bei der Herstellung von Feinen Backwaren und Dauerbackwaren trägt die Wahl des verwendeten Fettes entscheidend zu der Verarbeitbarkeit des Teiges sowie zu der Textur, Konsistenz, Rheologie, Haltbarkeit und zu dem Geschmack des fertigen Produktes bei. Insbesondere bei der industriellen Herstellung wird festen Fetten eine entscheidende Rolle für eine gleichbleibende Produktqualität zugeschrieben. Ein festes Fett wird zum Beispiel für die Verarbeitbarkeit von Mürbekeksteigen oder für das Halten von eingeschlagener Luft in Rührkuchenmassen benötigt. ...

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Backfähigkeit von Weizenmehl

Neue Methoden zur Beurteilung

Die Qualität von Weizenmehl, insbesondere die Eignung für hochwertige Backwaren, ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig: neben der Weizensorte haben auch der Anbauort und die jährlich schwankenden klimatischen Bedingungen einen großen Einfluss auf die Eigenschaften des jeweiligen Mehles. Für die Verwendung des Mehles ist es wichtig, dass dessen Backeigenschaften möglichst korrekt vorausgesagt werden kann. Ein Aufgabengebiet, dem sich die Arbeitsgruppe Lebensmittel aus Getreide am Max Rubner-Institut widmet. ...

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Untersuchung flüchtiger Verbindungen zur Unterstützung der sensorischen Bewertung von nativen Rapsspeiseölen

Die Arbeitsgruppe Lipidforschung am Max Rubner-Institut forscht zur Qualität von kaltgepressten, nativen Rapsspeiseölen. Neben Olivenöl ist Rapsöl das bedeutendste native, kaltgepresste Speiseöl im deutschen Lebensmitteleinzelhandel. Für den Verbraucher unterscheiden sich kaltgepresste Speiseöle von der überwiegenden Anzahl an raffinierten Speiseölen im Handel hauptsächlich durch ihr natürliches Aroma. ...

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Qualikorn sichert Getreidequalität

Lernfähige Bildanalyse

In der Getreidewirtschaft erfolgt die Eingangskontrolle einer Getreidepartie durch eine visuelle Besatzanalyse. Zum „Besatz“ gehört zum einen der Kornbesatz, der die Fraktionen Bruchkorn, Schmachtkorn, Fremdgetreide, Körner mit Keimverfärbungen, Körner mit Fraßschäden und Körner mit Auswuchs umfasst. Zum zweiten gehört der Schwarzbesatz  dazu, der vorwiegend aus gesundheitsschädlichem Risikomaterial besteht und entsorgt werden muss. Beispiele für dieses Risikomaterial sind Unkrautsamen, Mutterkorn sowie  verdorbene  Körner, zu denen auch pilzgeschädigte Körner gehören. ...

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Minimierung gesundheitlich bedenklicher 3-MCPD-Fettsäureester

Die Minimierung der gesundheitlich bedenklichen 3-MCPD-Fettsäureester und verwandten Verbindungen in Speiseöl ist möglich, wenn der gesamte Verarbeitungsprozess einbezogen wird. Wichtig ist schon die Auswahl geeigneter Ausgangsmaterialien und die Reduzierung und Vermeidung der Vorstufen für die Bildung der Ester im Rohmaterial. Werden die Raffinationsbedingungen angepasst und gezielt verändert sowie die unerwünschten Fettsäureester mit Adsorbentien aus dem raffinierten Öl entfernt, lassen sich die Gehalte deutlich senken. In einem Projekt wird derzeit geprüft, wie diese vielversprechenden Ansätze in die großtechnische Praxis umgesetzt werden können. ...

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Jodanreicherung von Salzgurken

Einfluss auf die Fermentation

Aufgrund einer begrenzten und uneinheitlichen Datenlage und daraus resultierender Unsicherheiten hinsichtlich der Jodversorgung der Bevölkerung wurden am Max Rubner-Institut Methoden zur quantitativen Erfassung von Jod in unterschiedlichen Lebensmittelmatrices entwickelt und der Einfluss von Herstellungs- und Verarbeitungsverfahren auf die Jodgehalte in Lebensmitteln untersucht. In einem Teilprojekt beschäftigte sich das Institut für Sicherheit und Qualität bei Obst und Gemüse mit der Herstellung jodangereicherter Salzgurken. ...

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Alternaria-Pilze auf Lebensmitteln

Wodurch wird die Mykotoxinbildung beeinflusst?

Ein erheblicher Teil der jährlichen Welternte ist mit Schimmelpilzgiften, sogenannten Mykotoxinen, belastet und sollte darum verworfen werden. Es ist absehbar, dass die Ausbreitung und Widerstandsfähigkeit von Schimmelpilzen die Lebensmittelproduktion und die Gesundheit der Verbraucherinnen und Verbrauchern in Zukunft zunehmend beeinträchtigen werden. Nicht zuletzt führen die Klimaveränderungen zu verstärktem Befall der Ernte durch schädliche Organismen. ...

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Verfügbarkeit von Vanille fördern

Innovative Anbautechniken und -systeme für bessere Erträge

Vanille, weltweit eines der beliebtesten Gewürze, steht nur sehr begrenzt zur Verfügung. Um einen Beitrag zur Erhöhung der Verfügbarkeit von qualitativ hochwertiger Vanille zu leisten, verfolgt das Forschungsprojekt „SustainVanil“ die Ziele, ein innovatives Indoor-Farming-System für den Anbau von Vanille in Deutschland zu entwickeln und neue Lösungsansätze für Probleme im etablierten Vanilleanbau auf Madagaskar auszuarbeiten. ...

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Microgreens

Sicherheit und Qualität

Unter ihrem neuen Namen „Microgreens“, haben Pflanzenkeimlinge, ehemals Sprossen genannt, wieder Konjunktur. Microgreens eignen sich aufgrund ihrer geringen Wuchshöhe und kurzen Kultivierungsdauer besonders gut für einen Anbau in sogenannten Vertical Farming-Systemen. Vertical Farming bezeichnet den Anbau von Pflanzen unter Ausnutzung der Höhe/Vertikale, z. B. auf mehreren übereinanderliegenden Ebenen. ...

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Mykobiomanalysen

Tools zur Sicherheitsbewertung pflanzlicher Lebensmittel

Schimmelpilze sind ein elementarer Bestandteil der Biosphäre. Als zahlenmäßig zweitgrößte Organismengruppe der terrestrischen Biosphäre, direkt nach den Pflanzen, sind Pilze für eine Vielzahl bedeutender Stoffumwandlungsprozesse verantwortlich. Unter anderem bauen sie organisches Material ab und machen Nährstoffe damit für andere Lebewesen verfügbar. ...

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Glyphosatbelastung bei Studienteilnehmenden

Rolle der Ernährung und der Darmmikrobiota

Wieviel des Pflanzenschutzmittels Glyphosat nehmen wir auf und welche Rolle spielt dabei unsere Ernährung? Diese Fragen hat das Max Rubner-Institut in einer wissenschaftlichen Studie mit über 300 freiwilligen Frauen und Männern beantwortet und die Ergebnisse veröffentlicht. Zusammenfassend konnten die Wissenschaftler des MRI in ihrer Untersuchung zeigen, dass die Glyphosatbelastung der Teilnehmenden der Studie sehr gering war. ...

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Mit neuen Biomarkern Diabetes-Typ-2 frühzeitig erkennen

Zucker und Zuckerverbindungen im Fokus

Laut der International Diabetes Federation (IDF) leben weltweit 463 Millionen Erwachsene mit Diabetes mellitus. Rund 90 Prozent davon weisen einen Diabetes-Typ-2 auf, der im Gegensatz zum Typ-1 maßgeblich durch den Lebensstil bedingt ist. Etwa die Hälfte der Fälle wird nicht zeitig diagnostiziert, aufgrund der schleichenden Entwicklung der Erkrankung bleiben diese Fälle häufig lange unerkannt. Laut Schätzungen der IDF wird die Zahl der Erwachsenen mit Diabetes mellitus bis 2045 auf 700 Millionen Menschen weltweit ansteigen. ...

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Mikrobielle Resveratrol-Metaboliten

Bedeutung und Bioaktivität von Resveratrol

Resveratrol (3,5,4'-Trihydroxy-trans-stilben) ist ein sekundärer Pflanzeninhaltsstoff, der unter anderem in Trauben, Wein, verschiedenen Nüssen und Kakaoprodukten vorkommt, und für welchen zahlreiche gesundheitsfördernde Wirkungen diskutiert werden. Resveratrol wird nach der oralen Einnahme im Gastrointestinaltrakt sowohl durch die humane Darmmikrobiota direkt metabolisiert, als auch über die Darmschleimhaut aufgenommen, und anschließend durch körpereigene Enzyme verstoffwechselt. ...

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Innovationsraum NewFoodSystems

Forschungsförderung zu neuen Lebensmittelsystemen

Wie werden wir uns bei ansteigender Bevölkerungszahl auf dieser Welt ernähren? Welche neuen Proteinquellen können wir hinsichtlich der sich verschärfenden Konkurrenz um Agrarflächen nutzen? Lässt sich in Zukunft eine gesundheitsförderliche Ernährung mit verantwortungsvollen Konsumstilen und Produktionsprozessen umsetzen? Für diese und andere aktuell diskutierten Fragen um die Ernährung von morgen wird im Rahmen des Innovationsraums NewFoodSystems zu Antworten und Lösungen geforscht. ...
 

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Laser-Labeling

Ein modernes Beschriftungsverfahren für Obst und Gemüse

Wo kommt die Tomate her? Ist die Gurke bio oder nicht? Wurde die Banane wirklich fair gehandelt – oder liegt sie nur zufällig bei den FairTrade-Früchten? Fragen wie diese beschäftigen zunehmend Verbraucherinnen und Verbraucher beim Lebensmittelkauf. Um diesem Informationsbedürfnis gerecht zu werden, müssen Lebensmittel heute unmissverständlich gekennzeichnet sein. ...

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Projekt AflaZ: Zero Aflatoxin

Multidisziplinäres Kooperationsprojekt zwischen deutschen und afrikanischen Forschungseinrichtungen

Ein Pilzgift, dass zu den toxischsten natürlichen Substanzen zählt, ist Gegenstand des internationalen Kooperationsprojekt AflaZ: Das Aflatoxin. Die Forschungsarbeiten in dem vom Instituts für Sicherheit und Qualität bei Obst und Gemüse koordinierten Projekt, reichen vom Befall der Maispflanzen auf dem Feld durch Aflatoxin-bildende Pilze, über Insekten die die Pilzsporen verbreiten, bis hin zur Kuhmilch, in der sich giftige Abkömmlinge, sogenannte Derivate, des Aflatoxins finden. ...

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FOODBALL

Auf der Suche nach validen Biomarkern für den Verzehr von Lebensmitteln

Zur Untersuchung des Zusammenhangs von Ernährung und Gesundheit in epidemiologischen Studien ist es notwendig, den Lebensmittelverzehr möglichst exakt zu erfassen. Klassische Methoden der Ernährungserhebung basieren überwiegend auf Befragungen der Studienteilnehmer und weisen die damit verbundenen Ungenauigkeiten wie fehlerhaftes Schätzen von Portionsgrößen und unvollständige Angaben zu Lebensmitteln auf. ...

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„Maskierte“ Mykotoxine

Mykotoxine sind Gifte, die von Schimmelpilzen gebildet werden. Viele von ihnen besitzen ein hohes toxisches Potential und können Krebs und andere Krankheiten verursachen. Aus diesem Grund hat die EU für viele Mykotoxine Grenzwerte in Lebensmitteln festgelegt, deren Einhaltung von der amtlichen Lebensmittelüberwachung kontrolliert wird. ...

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Mykotoxinbildung im Lebensmittel

Molekulares Monitoring

Mykotoxine sind giftige Stoffwechselprodukte von Pilzen. Sie werden für deren Wachstum nicht unbedingt benötigt, es scheint aber, dass sie die Anpassung an bestimmte Umweltbedingungen, fördern können. Ein Pilzbefall muss nicht zwingend mit einer Mykotoxinbildung einhergehen. Die Herausforderung ist daher, die Bedingungen zu identifizieren, die zu einer aktiven Bildung von Mykotoxinen in Lebensmitteln führen. ...

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Gesundheitsfördernde Wirkung von Pektin bei Nahrungsmittelallergien

Nahrungsmittelallergien (NMA) haben in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen. Die Prävalenz liegt bei Erwachsenen bei fünf Prozent, bei Kindern und Jugendlichen bei geschätzt acht Prozent. NMA stellen somit ein ernstzunehmendes Problem im Gesundheitssektor dar. Präventive Maßnahmen wie die Vermeidung des direkten Kontaktes mit den Allergenen, eine Prozessierung der Nahrungsmittel zur Allergenreduktion oder auch der Einsatz von Prä- und Probiotika sind derzeit die einzigen Optionen, um die Entwicklung von NMA zu beeinflussen und klinische Reaktionen bei bereits etablierten NMA zu vermindern. ...

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Penicillium-Pilze auf Lebensmitteln

Genomics zur Charakterisierung der Mykotoxinbildung

Ein Befall pflanzlicher Produkte mit Pilzen der Gattung Penicillium führt häufig zu deren Verderb. Zudem sind viele Pilzarten dieser Gattung in der Lage verschiedene Giftstoffe (Mykotoxine) zu bilden. ...

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Humanpathogene Mikroorganismen in der pflanzlichen Erzeugung

Obst und Gemüse sind neben Getreideprodukten die mit Abstand wichtigsten Lebensmittel pflanzlichen Ursprungs in Deutschland. Pflanzliche Erzeugnisse können auf verschiedenen Stufen der Lebensmittelkette vom Anbau über den Transport bis hin zum Privathaushalt mit Bakterien, Viren oder Parasiten in Kontakt kommen. ...

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Kaliumversorgung von Tomaten

Die Tomate ist, gemessen am Verzehr und der wirtschaftlichen Bedeutung, deutschlandweit und international mit Abstand die wichtigste Gemüsepflanze. Der weitaus größte Teil der Tomatenproduktion erfolgt zwar im kommerziellen Bereich, jedoch ist der Anbau von Tomaten auch in Hausgärten sehr beliebt. Dabei hat die Sortenvielfalt in den letzten Jahren spürbar zugenommen. ...

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Lagerungsbedingte Veränderungen von Äpfel-Qualitätsparametern

Äpfel sind mit rund 23 kg Pro-Kopf-Verzehr das beliebteste Obst der Deutschen. Sie enthalten viele wertgebende Inhaltsstoffe wie z.B. Zucker, organische Säuren, Polyphenole und Vitamine. Weltweit gibt es ca. 20.000 verschiedene Apfelsorten, alleine etwa 1.000 in Deutschland.  Davon werden ca. 40 Sorten (wie z.B. ‚Elstar‘, ‚Jonagored‘, ‚Braeburn‘) kommerziell angebaut. Diese unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich Farbausprägung und Inhaltsstoffen, sondern auch in ihrer Lagerfähigkeit. ...

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Heißwasserbehandlung von Äpfeln

Äpfel können abhängig von der jeweiligen Sorte unter optimalen Bedingungen (niedrige Temperatur, hohe Luftfeuchte, reduzierter Sauerstoffgehalt der Atmosphäre) zum Teil bis zu zehn Monate gelagert werden. Ein wichtiges Kriterium ist, ob die Äpfel vor der Ernte von Pilzen befallen werden, weil ein solcher Befall im Verlauf der Lagerung in der Regel zum Verderb führt. Dieses Problem ist besonders im Ökolandbau relevant, weil hier die Anwendung von chemisch-synthetischen Fungiziden verboten ist. ...

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Reifung von Kiwifrüchten

Kiwifrüchte (Actinidia deliciosa)  erfreuen sich großer Beliebtheit. Die Früchte der mehrjährigen Schlingpflanze werden in den Herkunftsländern - meist Italien, Neuseeland und Chile - voll entwickelt, aber unreif geerntet. Anschließend können sie lange Transportwege für den Export überstehen und gelangen erst im Zielland zur Reife. ...

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Gesundes Gemüse

Gehaltvolle Gurken für Gärten in Südostasien

Kürbisgewächse, vor allem die Bittergurke (Momordica charantia) und Kürbis (Cucurbita moschata) sind in den Gemüsegärten Asiens verbreitet. Als Lieferanten von essentiellen Nährstoffen (Vitamine und Mineralstoffe) wie auch von sonstigen wertvollen Inhaltsstoffen, (sekundäre Pflanzenstoffe) können sie einen wichtigen Beitrag zur Ernährungssicherung und Vermeidung von verstecktem Hunger (sog. ‘hidden hunger‘) in armen Bevölkerungsschichten leisten. ...
 

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Metabolomics

Der Begriff „Metabolomics“ beschreibt die analytische Erfassung der niedermolekularen Stoffwechselverbindungen in einem biologischen System, sei es in einer Zelle, in einem Gewebe, in Körperflüssigkeiten wie Urin oder Blutplasma oder auch in einem Lebensmittel. Die Gesamtheit dieser Verbindungen, das Metabolom, besteht aus den primären und sekundären Metaboliten des endogenen Stoffwechsels, wie Aminosäuren, Zuckern, Lipiden, Nukleosiden, Steroiden, Alkoholen usw. sowie aus exogenen Stoffen, wie sie über den Verzehr von Lebensmitteln und die Umwelt aufgenommen werden. ...

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HORTINLEA: Verbundprojekt mit Ostafrika im Bereich der globalen Ernährungssicherung

Ziel des Verbundprojektes HORTINLEA war die Verbesserung des Lebensunterhaltes und der Ernährungssituation von Menschen in ländlichen, peri-urbanen und urbanen Räumen in Kenia und den angrenzenden Gebieten in Tansania und Äthiopien. Konkret ging es darum, Produktion und Angebot von einheimischem, afrikanischem Gemüse zu erhöhen und die Effizienz in der betreffenden Wertschöpfungskette zu verbessern. In 14 Teilprojekten darum wurde Wissen zur Steigerung der Produktivität, Produktqualität, Haltbarkeit und Verarbeitung sowie der Logistik und Vermarktung der einheimischen Gemüse erarbeitet. ...

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Innovative Strategien zur Reduzierung der Mykotoxinbelastung

Mykotoxine sind giftige Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen und stellen für die Sicherheit vieler Lebens- und Futtermittel ein entscheidendes Problem dar. Nach aktuellen Schätzungen sind weit über 25 Prozent der jährlichen Welternte mit Mykotoxinen belastet und sollten verworfen werden. Nach wie vor existieren keine umfassenden Konzepte, um Mykotoxin-Kontaminationen in Lebensmitteln wirksam und nachhaltig zu vermeiden. Nur durch Kenntnis der optimalen Wachstumsbedingungen für Schimmelpilze und der genetischen Steuerung der Mykotoxinbildung, lassen sich wirksame Vermeidungsstrategien entwickeln. ...

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Zelluläre Regulationswege in Pilzen

Was hat Stress mit Mykotoxinen zu tun?

Schimmelpilze sind wichtige Verderbsorganismen von Obst und Gemüse. Es wird geschätzt, dass weit mehr als 25 Prozent der jährlichen Welternte durch Pilzbefall verloren gehen. Erschwerend hinzu kommt, dass viele Schimmelpilzarten in der Lage sind sekundäre Stoffwechselprodukte, wie bestimmte Antibiotika und Giftstoffe (Mykotoxine), zu bilden. ...

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