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Minimierung von Mutterkorn

Meldungen

„Veitstanz“ nannte man im Mittelalter die Folgeerscheinungen, die der Verzehr von mit Mutterkorn verunreinigtem Getreide bei Menschen auslöst. Während man damals die Ursache dafür nicht erkannte, wird in der modernen Getreidetechnologie längst alles getan, um die Überdauerungsform des Pilzes Claviceps purpurea - die auch von Laien als schwarzes an Getreideähren sitzendes übergroßes „Korn“ leicht erkannt werden kann - nicht ins Mehl gelangen zu lassen. Damit dies in Zukunft noch besser gelingt, hat sich unter Leitung von Dr. Schwake-Anduschus, Max Rubner-Institut, Standort Detmold, eine Arbeitsgruppe intensiv um die Erarbeitung effizienter Vermeidungsstrategien bemüht. Die daraus resultierenden „Handlungsempfehlungen zur Minimierung von Mutterkorn und Ergotalkaloiden in Getreide“ stehen nun allen Interessierten zur Verfügung.

  • Handlungsempfehlungen zur Minimierung von Mutterkorn und Ergotalkaloiden in Getreide (pdf)
  • Recommendations for Action to minimise ergot and ergot alkaloids in cereal (pdf)
Ähre mit Mutterkorn innerhalb eines Feldes

© Jan Freese/ PIXELIO