Sie haben gewonnen! Den zweiten Preis beim Regionalwettbewerb Mittelbaden/Enz von Jugend forscht 2015. Ein schöner Erfolg für Evelyn Kunz und Jonah Schooß nach einer arbeitssamen Zeit, die im Gewächshaus des Max Rubner-Instituts in Karlsruhe begann. Betreut von Dr. Markus Schmidt-Heydt und Dominik Stoll Vom Institut für Sicherheit und Qualität bei Obst und Gemüse befassten sich die beiden Schüler des Albertus-Magnus-Gymnasiums in Ettlingen beziehungsweise des Kant-Gymnasiums Karlsruhe mit afrikanischen Kuhbohnen. Diese Pflanzen, die in Afrika als Lebensmittel vielseitig eingesetzt werden, sind aktuell Gegenstand von Forschungen am MRI im Verbundprojekt „HORTINLEA“, das in Partnerschaft mit Ostafrika durchgeführt wird. Ein mögliches Problem beim Anbau der Bohnen ist der Schimmelbefall. Die Schüler ernteten die grünen Blätter der Bohnen, infizierten sie mit diversen Pilzstämmen und isolierten in mehreren analytischen Schritten – natürlich angeleitet von den Wissenschaftlern – die Proteine in den Blättern. Danach untersuchten sie die isolierten Proteine weiter. Untersuchungen, die die Basis für eine Strategie werden sollen, die Kuhbohne in Zukunft gezielter vor Pilzbefall aller Art zu schützen.
