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Herausragende Forschung im Bereich Toxikologie

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Prof. Dr. Tanja Schwerdtle mit GT Toxicology Award ausgezeichnet

MRI-Präsidentin Prof. Dr. Tanja Schwerdtle ist mit dem GT‑Toxicology Award 2026 ausgezeichnet worden. Der Preis, der von der Deutschen Gesellschaft für Toxikologie (GT) und der Fachzeitschrift Toxicology vergeben wird, würdigt herausragende Forschungsleistungen auf dem Gebiet der Toxikologie. Schwerdtle erhielt die Auszeichnung für ihre wegweisenden Beiträge zum Verständnis molekularer Mechanismen der Metalltoxizität.

Metalle liegen in der Umwelt – und damit auch in Lebensmitteln und im Trinkwasser – häufig in unterschiedlichen Formen, sogenannten Spezies, vor. Zahlreiche dieser Metallspezies wirken sich nach übermäßiger Aufnahme negativ auf die menschliche Gesundheit aus. Für die Risikobewertung sind die in der Toxikologie etablierten Modelle allerdings häufig nicht zielführend, da viele Metallspezies nicht den klassischen Wirkmechanismen folgen. Dies trifft insbesondere auf einige lebensmittelrelevanten Arsenspezies zu: Für den Menschen sind sie krebserregend, im klassischen Tiermodell jedoch nicht.

Die Gewährleistung des gesundheitlichen Verbraucherschutzes setzt das Verständnis der molekularen Wirkmechanismen von Metallspezies voraus. Genau hier haben die Arbeiten von Schwerdtle wesentlich zur Aufklärung beigetragen. Schwerdtles Ziel ist es, für lebensmittelrelevante Metallspezies eine sichere, aber nicht zu konservative Risikobewertung wissenschaftlich abzuleiten.

Pressemitteilung des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH)

, Präsidentin des Max Rubner-Instituts

© Ruthe Zuntz