Aktuelles
Übergewicht vermeiden
MRI beteiligt sich an EU-Projekt ENERGY
Wissenschaftler aus zehn europäischen Ländern haben sich in einem Forschungsprojekt zusammengeschlossen, um das Problem Übergewicht gemeinsam anzugehen. Das Institut für Ernährungsverhalten des Max Rubner-Instituts in Karlsruhe ist an diesem EU-Projekt beteiligt. Ziel ist es, ein länderübergreifendes Programm zu entwickeln, das geeignet ist, der Entstehung von Übergewicht insbesondere zu Beginn des Jugendalters vorzubeugen.

Max Rubner-Institut bringt Licht in den Lebensmitteldschungel
130 Nährstoffangaben für 15.000 Lebensmittel
Wie viel Magnesium ist in 100 Gramm Banane enthalten und welchen Eisengehalt hat Spinat nun tatsächlich? Rund fünfmal mehr als Aprikosen, die immer wieder als „reich an Eisen“ genannt werden, aber wenig mehr als Löwenzahn aus dem Garten. Wer sich mit Fragen zu Nährstoffgehalten beschäftigt, kann nun auf die neue Version des Bundeslebensmittelschlüssels 3.0 (BLS) zurückgreifen. Diese vom Max Rubner-Institut betreute Datenbank wurde stark überarbeitet. Der BLS 3.0 enthält mit rund 15.000 Lebensmitteln 4.000 mehr als die Vorläuferversion.

Nano-Partikel in Lebensmitteln
Max Rubner Conference bietet Überblick über Stand der Forschung
Das Max Rubner-Institut veranstaltet vom 10. bis zum 12. Oktober 2010 in Karlsruhe eine wissenschaftliche Tagung zu Nano-Partikeln in Lebensmitteln. Wissenschaftler der führenden Forschungseinrichtungen von Karlsruhe bis Cambridge werden die neuesten Erkenntnisse vortragen und zur Diskussion stellen.

Freisprechung der Milchwirtschaftlichen Laboranten
Erfolgreich haben sechs Auszuildende des Max Rubner-Instituts die Prüfungen zum Milchwirtschaftlichen Laboranten bestanden. Am 9. Juli 2010 in Bad Malente wurden die 18 Auszubildenden des Jahrgangs 2010 feierlich „freigesprochen“. Bei dieser von der Berufsschule organisierten Abschlussfeier wurden den Auszubildenden ihre Prüfungszeugnisse überreicht.

Geballte Gesundheit: Obst und Gemüse unersetzlich
Ausgewogene Ernährung sichert gute Vitaminversorgung
Fast jeder weiß, dass Möhren Provitamin A enthalten, viel Vitamin C in Zitronen steckt und der Lebertran hat es wegen seines hohen Vitamin-D-Gehalts gar zu einer gewissen Berühmtheit gebracht. Wer sich ausgewogen und abwechslungsreich ernährt, hat in Sachen Vitamine schon gewonnen. Wie die Nationale Verzehrsstudie II – die vom Max Rubner-Institut (MRI) durchgeführt wurde - zeigt, nehmen die Menschen in Deutschland mit dem, was sie essen, von fast allen Vitaminen im Normalfall ausreichende Mengen auf. Ob Vitamin C oder Vitamin A – die natürlichen Lebensmittel enthalten genug davon, um den Bedarf bei „normaler“ Ernährung zu decken.

Untersuchungen an Fischen in der Arktis
Belastung von Fischen mit unerwünschten Stoffen und radioaktiven Substanzen untersuchte die wissenschaftliche Crew des Fischereiforschungsschiff „Walther Herwig III“ auf der 334. Forschungsreise in der Barentssee und den Gewässern um Spitzbergen. Die Forschungsarbeiten sind Bestandteil nationaler Programme des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und wurden gemeinsam von Wissenschaftlern des Max Rubner-Instituts (MRI) und des Johann Heinrich von Thünen Instituts (vTI) durchgeführt.

Biokäufer ernähren sich gesünder als Nicht-Biokäufer
Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem Einkauf von Biolebensmitteln und dem Lebensstil. Die Auswertung der Nationalen Verzehrsstudie II, die am Max Rubner-Institut durchgeführt wurde, ergab zahlreiche signifikante Beziehungen. Biokäufer ernähren sich gesünder als Nicht-Biokäufer. Eine eindeutige Beziehung besteht auch zwischen der Kaufintensität von Biolebensmitteln und einer günstigen Lebensmittelauswahl sowie anderen Aspekten gesundheitsrelevanten Verhaltens.

Langzeitmonitoring von Schadstoffen in Seefisch
Forschungsschiff in den Nordmeeren unterwegs
Das deutsche Forschungsschiff “Walther Herwig III“ hat am 16.6. seine Anker in Bremerhaven gelichtet und ist zu einer vierwöchigen Reise in die Barentssee, die Gewässer westlich von Spitzbergen und zum Nordkap aufgebrochen. Unter der Leitung des Max Rubner-Instituts (MRI) ermitteln Wissenschaftler des MRI zusammen mit Fischereibiologen und Chemikern des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (vTI) aktuelle Daten zur langzeitlichen Veränderung der Belastung von Speisefischen mit organischen und anorganischen Schadstoffen und erfassen die Umweltradioaktivität an verschiedenen Standorten.

