Aktuelles
Max Rubner Conference 2013
Gesundheitliche Aspekte von Milch und Milchprodukten
Das Max Rubner-Institut veranstaltet vom 7. bis 9. Oktober 2013 am Standort Karlsruhe die Max Rubner Conference zum Thema „Health Aspects of Milk and Dairy Products“. Im Mittelpunkt der Konferenz stehen die gesundheitlichen Wirkungen der Milch. Zunehmend in der Diskussion sind nicht nur die positiv bewerteten Wirkungen, sondern auch die potenziell kritische Auswirkungen des Milchkonsums.

Übergewicht bei Kindern vorbeugen – mit Plan und Erfolg
Vorstellung neuer Ergebnisse von „Kinderleicht-Regionen“
Wie kann der Entstehung von Übergewicht bei Kindern dauerhaft vorgebeugt werden? Diese Frage steht im Zentrum einer Konferenz, bei der seit Montag in Karlsruhe Wissenschaftler des Max Rubner-Instituts mit rund 230 Akteuren, Multiplikatoren und Entscheidungsträgern über Ernährungsfragen beraten. Dabei werden Ergebnisse der Evaluation des vom Bundesernährungsministerium geförderten Modellprojektes „Besser essen. Mehr bewegen - Kinderleicht-Regionen“ vorgestellt. Die Frage der Vorbeugung von Übergewicht bei Kindern ist eine der großen Herausforderungen der Ernährungs- und Gesundheitspolitik. Da Übergewicht nicht die eine Ursache hat, sind vielfältige Lösungsansätze auf allen gesellschaftlichen Ebenen notwendig. „Doch ein Mehr an Maßnahmen bedeutet nicht immer mehr Wirkung“, fasst Bundesernährungsministerin Ilse Aigner zum Auftakt der Veranstaltung das Ergebnis der Evaluation zusammen.

75 Jahre staatliche Fleischforschung
48. Kulmbacher Woche
Mit einem Empfang auf der Kulmbacher Plassenburg startete am 23.5. die 48. Kulmbacher Woche, in deren Rahmen in diesem Jahr auch das Jubiläum „75 Jahre staatliche Fleischforschung“ gefeiert wurde. Am Fachkongress vom 24. bis 25. 5. nahmen in der Stammberger-Halle der Stadt Kulmbach rund 200 Fachbesucher teil.

Brot aus Hirse für Kenia
Abhängigkeit von Importen reduzieren
Kenia importiert große Mengen Weizen, um den Bedarf an Backgetreide für Brot im Land zu decken. Unter den klimatischen Bedingungen vor Ort hat Weizen – wenn er überhaupt gedeiht - nur geringe Erträge, darum ist ein großflächiger Anbau nicht sinnvoll. Dagegen wachsen in Kenia verschiedene Hirsepflanzen, die unter dem Sammelbegriff „Sorghum“ zusammengefasst werden – ganz hervorragend. Hirse hat eine gute Nährstoffzusammensetzung und insbesondere enthält vergleichsweise viel Eisen.

Kochsalzzufuhr der deutschen Bevölkerung
MRI präsentiert aktuelle Zahlen
Für die Bestimmung der Aufnahme von Kochsalz, chemisch NaCl, gibt es zwei Methoden: entweder wird die Zufuhr über Verzehrserhebungen berechnet oder die Natriumausscheidung im Urin bestimmt. Für die Nationale Verzehrsstudie II (NVS II) wurde die Zufuhr aus dem bundesweit ermittelten Lebensmittelverzehr berechnet. Da Natrium in Lebensmitteln überwiegend in Form von Salz vorliegt, kann über die Natriumzufuhr die Kochsalzaufnahme abgeschätzt werden.

48. Kulmbacher Woche
Vom 24. bis zum 26. April 2013 findet die 48. Kulmbacher Woche statt. Zugleich wird in diesem Jahr in Kulmbach ein Jubiläum – 75 Jahre staatliche Fleischforschung – gefeiert. Vorgetragen wird darum über die verschiedenen Aspekte moderner Fleischforschung hinaus auch zur Geschichte der Fleischforschung. Eine Diskussion zur Zukunft dieses Forschungszweiges ergänzt das Programm. Die Vorträge der Tagung decken den ganzen Prozess der Fleischproduktion von der Schlachtung, über den Prozess der Zerlegung und Fleischverarbeitung bis hin zur Untersuchung des Produktes auf Schadstoffe.

Girls‘ Day am MRI
Der bundesweite Girls‘ Day feiert in diesem Jahr im Max Rubner-Institut in Karlsruhe sein zehnjähriges Jubiläum. Am 25. April 2013 haben Mädchen wieder die Gelegenheit, einen Einblick in verschiedene Tätigkeitsbereiche eines Forschungsinstituts zu bekommen. Zellen als „Versuchskaninchen“ in der Ernährungsforschung kennen zu lernen, Biofermenter bei der Verdauung zu beobachten, probiotische Bakterien sichtbar machen und ein „Elektropuzzle“ selbst zu bauen.
Weitere Informationen und Anmeldung: www.girls-day.de

Schimmelpilze in Lebensmitteln
MRI forscht zur Vermeidung
Schimmelpilze produzieren unter bestimmten Umständen giftige Stoffwechselprodukte, die sogenannten Mycotoxine. Die als krebserregend eingestuften „Aflatoxine“, die Gifte der Pilzgruppe „Aspergillus“, sind bekannt, aber auch das „Patulin“, das von der Pilzgruppe der „Penicillium“ produziert wird, kommt häufig vor. Bis heute gibt es keine umfassenden Konzepte, um die Belastung von Lebensmitteln durch Pilzgifte sicher zu vermeiden. Nach einer Schätzung der FAO sind bis zu 25 Prozent der jährlichen Welternte durch Mycotoxine verunreinigt und müssen entsorgt werden.

Besser essen. Mehr bewegen.
Tagung zu Ergebnissen der Evaluation
Wie kann der Entstehung von Übergewicht bei Kindern dauerhaft vorgebeugt werden? Das vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) initiierte Modellvorhaben ‚Besser essen. Mehr bewegen. Kinderleicht-Regionen‘ förderte 24 in einem Wettbewerb ausgewählte, regionale Akteursnetzwerke zwischen 2006 und 2011. Ziel war es, das Ernährungs- und Bewegungsverhalten von Kindern von der Geburt bis zum Ende des Grundschulalters zu verbessern. Das Max Rubner-Institut stellt im Rahmen einer Tagung am 29./30.4. zentrale Ergebnisse der von ihm extern durchgeführten Evaluation vor.

Rind und Pferd – Fleisch im Vergleich
Täuschungen sicher enttarnen
In Deutschland ist der Verzehr von Pferdefleisch nicht weit verbreitet. Doch an der ernährungsphysiologischen Wertigkeit des Fleisches für den Menschen liegt das nicht. Pferdefleisch ist in seiner Zusammensetzung und Optik ähnlich wie Rindfleisch, es gibt aber einige interessante Unterschiede. Im vom Max Rubner-Institut betreuten Bundeslebensmittelschlüssel, der zu rund 15.000 Lebensmitteln und Gerichten jeweils 130 Nährstoffangaben enthält, sind die Werte erfasst.

Mission E am Max Rubner-Institut
Licht aus, Heizung runter drehen, Monitor ausschalten – theoretisch selbstverständliche Maßnahmen, die praktisch dennoch häufig nicht angewendet werden. Zudem müssen manche dieser Selbstverständlichkeiten hinterfragt werden: ist es überhaupt sinnvoll, den Monitor auszuschalten, oder ist ein moderner Energie-Spar-Modus ebenso wirkungsvoll? Wie lange muss ich das Zimmer verlassen, damit es sich energietechnisch lohnt, das Licht auszuschalten?

Forschung die schmeckt
Max Rubner-Institut auf der Internationalen Grünen Woche 2013
Brauchen wir mehr Eiweiß oder warum gibt es neuerdings Eiweißbrot? Ein Apfel am Tag erspart den Arzt? Reicht nicht auch eine Vitamintablette? Wie ernähre ich mich eigentlich gesund? Fragen über Fragen zu denen die unterschiedlichsten Empfehlungen kursieren. Und längst nicht alles, was man hört, ist auch wissenschaftlich begründet. Doch eine Empfehlung ist unbestritten: Wer sich ausgewogen ernährt, tut seiner Gesundheit etwas Gutes. Aber was ist das, die „ausgewogene Ernährung“? Das Max Rubner-Institut gibt Antworten auf der Internationalen Grünen Woche (IGW), die vom 18. bis 27.1.2013 in Berlin stattfindet.

Humboldt-Stipendiaten am MRI
Seit dem 1. November 2012 arbeitet Dr. Adekunle Felix Aladedunye von der University of Lethbrigde, Kanada am Standort Detmold des Max Rubner-Institutes. Dr. Aladedunye ist einer von nur etwa 500 Stipendiaten, die jährlich im Bereich Naturwissenschaften in den Genuss der begehrten Förderung von Forschungsaufenthalten durch die Alexander-von-Humboldt Stiftung kommen.

Antibiotika in der Lebensmittelkette
Max Rubner Conference 2012
Vom 8. bis 10. Oktober 2012 fand am Max Rubner-Institut in Karlsruhe die internationale Max Rubner Conference zu Antibiotika in der Lebensmittelkette statt. Die wissenschaftliche Organisation hatte das Institut für Sicherheit und Qualität bei Getreide des Max Rubner-Instituts am Standort Detmold. Wissenschaftler von Finnland bis Israel, von Norwegen bis Italien kamen nach Karlsruhe, um den aktuellen Stand auf diesem gesellschaftlich wichtigen Forschungsfeld zu referieren.

Zentral-Landwirtschaftsfest
Wie schädlich sind grüne Kartoffeln? Wie hält Salat länger frisch? Diese und weitere Fragen beschäftigten die Gäste des Zentral-Landwirtschaftsfestes (ZLF) vom 21. bis 30. September auf der Münchner Theresienwiese an den Ständen des Max Rubner-Instituts.

Beste Auszubildende
Ministerin Ilse Aigner ehrt die Ausbildungsbesten
Im Rahmen einer Feierstunde ehrte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner die besten Auszubildenden aus ihrem Geschäftsbereich. Von den 19 Absolventen, die Ihre Abschlussprüfung 2012 mit der Note 1,9 und besser abgeschlossen haben, kamen sieben aus dem Max Rubner-Institut. Katja Pollert, Dominik Grundmann und Sergej Konradi vom Standort Detmold, Luisa Martinez und Frank Wäsch vom Standort Karlsruhe, Wiebke Laasch und Ina Schildhauer vom Standort Kiel.

Roggen- und Weizenqualität 2012
Die heimische Brotgetreideernte (Weizen und Roggen) ist mit dem hochsommerlichen Erntewetter im August 2012 sicher eingebracht worden. Zuletzt standen die Roggen- und Weizenbestände bis zur Ernte überwiegend unter dem positiven Einfluss des trockenen und warmen Wetters. Voraussichtlich lässt sich mit der neuen Ernte der hohe Qualitätsstandard der Mahlerzeugnisse für Backbetriebe einhalten.

MRI auf Zentralem-Landwirtschaftsfest
Alle vier Jahre besinnt sich das Münchner Oktoberfest auf seine Wurzeln: ein Fest zum landwirtschaftlichen Handel und Austausch von altem und neu erworbenem Wissen der Bauern. Vom 21. bis zum 30. September 2012 findet das 125. Bayerische Zentrale-Hauptfest in direkter Volksfest-Nähe statt. Interessante Fakten insbesondere zum Themenschwerpunkt „Kartoffeln“, aber auch zur Lagerung von Lebensmitteln aller Art bietet Ihnen das Max Rubner-Institut in der Halle 10 des Ministeriums für Ernährung Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Institutsleiter Dr. Wolfgang Branscheid verabschiedet
Nach 27 Jahren im Dienste der Fleischforschung für die Bundesrepublik Deutschland wurde Dr. Wolfgang Branscheid, Leiter des Instituts für Sicherheit und Qualität bei Fleisch, in den Ruhestand verabschiedet.
Schon für die Vorgänger des Max Rubner-Instituts (MRI) widmete sich der Agrarwissenschaftler mit viel Engagement seiner Forschung am Standort Kulmbach. Die Qualität von Fleisch und die Vermarktung dieses Lebensmittels waren Themen, die sich durch seine Arbeit zogen.

Brotgetreideernte 2012
Weizen, Roggen, Dinkel 2012 - im Fokus der Qualitätsbewertung
Die heimische Brotgetreideernte (Weizen, Roggen und Dinkel) steht nach hochsommerlichem Erntewetter kurz vor dem Abschluss. Im Institut für Sicherheit und Qualität bei Getreide des Max Rubner-Instituts am Standort Detmold werden mühlengeeignete Ernteproben aus dem heimischen Brotgetreideanbau geprüft und bewertet.

Tag der offenen Tür in Berlin
Unter dem Motto "Vom Korn zum Brot" bot das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) am 18. und 19. August 2012 viel Interessantes und Wissenswertes für Gäste jeden Alters. Mit dabei war auch das Max Rubner-Institut mit seiner „Leuchtbox“. Das Gerät, das schon von Weitem attraktiv bunt leuchtete, ist ein innovatives Ergebnis aus der Ernährungsforschung: Licht einer bestimmten Wellenlänge hat einen starken Einfluss auf das Wachstum und die Mykotoxinbildung in Schimmelpilzen.

2. Summer School – Technologie der Brühwurst
Das Internationale Kompetenzzentrum für Fleischqualität des Max Rubner-Instituts am Standort Kulmbach veranstaltet die 2. International Summer School vom 25. bis 28. September 2012. Diese Weiterbildungsveranstaltung befasst sich mit der Technologie der Brühwurstherstellung.

Erfolgreiche Milchwirtschaftliche Laboranten
Am Ende ihrer Ausbildung zur Milchwirtschaftlichen Laborantin bzw. zum Laboranten im Max Rubner-Institut in Kiel haben alle sechs Auszubildenden ihr Ziel erreicht. Während der letzten drei Jahre lernten sie wie man Milch und Milchprodukte auf „Herz und Nieren“ prüft.

Walther Herwig III in arktischen Gewässern
Die Walther Herwig III ist mit einem Wissenschaftlerteam vom Überseekai in Bremerhaven ausgelaufen, um neue Proben für die Forschung zu ziehen. Die Fahrt führt das Hochsee-taugliche Schiff bis nach Spitzbergen. Von Bord berichtet Heino Fock vom Thünen-Institut. Die Fahrtleitung hat Horst Karl, Wissenschaftler am Max Rubner-Institut.

Max Rubner-Institut rudert gegen Krebs
Erstmalig nahm das Max Rubner-Institut in diesem Jahr mit einer Mannschaft an der Benefiz-Regatta "Rudern gegen Krebs" in Kiel teil. Bei schönstem Wetter, besten Ruderbedingungen und vor der Kulisse von zwei Kreuzfahrtschiffen sicherte sich das engagierte MRI-Team bereits im Vorlauf mit mehreren Bootslängen Abstand einen überragenden Sieg und qualifizierte sich für das Expertenhalbfinale. Dort lief das zugeloste Boot "Hui hui" nicht ganz so schnell wie der Name vermuten ließ. Ein guter dritter Platz in diesem Lauf war nach nur vier Trainingseinheiten für die zuvor unerfahrenen Ruderer trotzdem ein toller Erfolg! Mit viel Spaß und Freude am Rudern während der Vorbereitung bestätigte sich so für das Team das diesjährige Motto der Veranstaltung "Rudern tut gut und macht Mut".
Foto: Das MRI-Team, von links: Dr. Martin Klempt, Jannik Fleischer, Andreas Kunze und Schlagmann Dr. Nils Roos

Deutsch-französisches nutrhi.net-Symposium
Regionale Lebensmittel tun gut
Gut besucht war das Symposium „Regionale Lebensmittel im Dienste der Gesundheit, das am 24. Mai in Straßburg stattgefunden hat. Den begeisterten Zuhörern wurde ein Programm geboten, das neben wissenschaftlichen Vorträgen, engagierten Diskussionen auch – ganz dem Gesundheitsgedanken verpflichtet – immer wieder Bewegungselemente integrierte. Was die Menschen in der Oberrheinregion essen, war ebenso ein Thema, wie die beste Extraktionsmethode und geeignetsten Verarbeitungstechniken von bioaktiven Inhaltsstoffen aus Obst und Gemüse oder die Auswirkung dieser Stoffe auf die Gesundheit.

Kiel Food Science Symposium 2012
Funktionelle Lebensmittel und Lebensmittelsicherheit bei Milch und Fisch im Fokus
Auf dem Kieler Food Science Symposium, das zum zweiten Mal am Standort Kiel des Max Rubner-Instituts (MRI) durchgeführt wurde, präsentierten am 22. und 23. Mai Wissenschaftler Ergebnisse aus der Forschung zu funktionellen Inhaltsstoffen von Lebensmitteln und zu aktuellen Aspekten der Lebensmittelsicherheit. Rund 100 Wissenschaftler aus 18 Ländern folgten den Vorträgen mit großem Interesse.

47. Kulmbacher Woche
Sicherheit und Qualität von Fleisch und Wurst im Blick
Am 24. und 25. April wurden im Rahmen der Kulmbacher Woche neue Ergebnisse aus der Forschung zu Fleisch und Fleischprodukten präsentiert. Das Bestreben der vortragenden Wissenschaftler bestand darin, durch erarbeitete Forschungsergebnisse konkrete Antworten auf Fragen aus der Praxis im Fleischbereich zu geben. In der Stammberger-Halle der Stadt Kulmbach kamen die Ausführungen bei den Zuhörern sehr gut an: Mehr als 200 Fachbesucher folgten den Vorträgen mit großem Interesse.

Girls' Day 2012 am MRI
Selbstbewusst und voller Elan trugen zum Ende des gestrigen Girls‘ Day am Max Rubner-Institut 24 Schülerinnen die Ergebnisse ihres Arbeitens in fünf Workshops vor. Hier wurden Zellen gefärbt, zentrifugiert, gezählt, dort Schaltungen gelötet oder die Vorgänge im Verdauungstrakt des Menschen analytisch nachempfunden. Selbst die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen wussten die Girls zwischen 11 und 16 Jahren aus Realschulen und Gymnasien aus Karlsruhe, Iffezheim, Wörth, Bruchsal und Sulz a.N. kompetent vorzutragen.

Datenbank Seed Oil Fatty Acids (SOFA) wieder online
18.000 Datensätze mit rund 130.000 Einzeldaten zu Samenölen
Die Fettsäuredatenbank „SOFA“ (Seed Oil Fatty Acids) des Max Rubner-Institutes (MRI) ist wieder im Internet verfügbar. Bei der Datenbank „SOFA“ handelt es sich um eine einzigartige Sammlung von Daten über die Fettsäure-, Tocopherol-, Sterin- und Triglyceridzusammensetzung von Samenölen aus Wildpflanzen, die im MRI über 40 Jahre aus der einschlägigen pharmazeutischen, botanischen und chemischen Fachliteratur zusammengetragen worden ist. Insbesondere durch die Möglichkeit, die gespeicherten Informationen beliebig kombiniert zu recherchieren, stellt die Datenbank eine nahezu unerschöpfliche Quelle für verschiedenste Fragestellungen dar.

Regionale Lebensmittel im Blickpunkt
Symposium des Forschungsnetzwerks nutrhi.net
Mit der Frage, was Lebensmittel aus der Region für die Gesundheit und die wirtschaftliche Entwicklung bewirken kann befasst sich das nutrhi.net-Symposium, das am 24.5.2012 in Straßburg im Maison de la Région stattfindet. Im grenzüberschreitenden Forschungsnetzwerk „nutrhi.net“ wurde neues Wissen über Lebensmittel aus der Region erarbeitet, dass nun weitergegeben werden soll.

Frisch abgefüllt – schnell überdosiert
Folsäuregehalt in angereichertem Multivitaminsaft
Folate sind lebenswichtige Vitamine, die insbesondere in grünen Salaten oder in Spinat, aber auch in Brokkoli oder Spargel enthalten sind. Bestimmten Produkten, zum Beispiel Multivitaminsäften, wird teilweise synthetisch hergestellte Folsäure zugesetzt. Dieser Zusatz muss auf der Verpackung angegeben werden. Die Unterversorgung mit Folsäure ist problematisch, doch auch die Überversorgung wird seit einigen Jahren kritisch gesehen.

DGQ-Tagung 2012 am Max Rubner Institut
Omics-Techniken in der Lebensmittelforschung
Die Deutsche Gesellschaft für Qualitätsforschung (Pflanzliche Lebensmittel) e.V. lädt zusammen mit dem Max Rubner Institut am 19. und 20. März 2012 zur 47. Vortragstagung der DGQ mit dem Schwerpunktthema: „Omics-Techniken in der Qualitäts- und Sicherheitsforschung bei pflanzlichen Lebensmitteln“ ein.

