Zum Inhalt springen

Institut für Physiologie und Biochemie der Ernährung

Bioverfügbarkeit und Biomarker für den Lebensmittelverzehr

Kenntnisse zur Bioverfügbarkeit liefern eine entscheidende Grundlage zur Beurteilung der physiologischen Bedeutung bioaktiver Lebensmittelinhaltsstoffe. Unter Bioverfügbarkeit wird ein komplexer Prozess verstanden, der im Magen-Darm-Trakt die Freisetzung von Lebensmittelinhaltsstoffen in verwertbarer Form (Bioaccessibility), sowie Absorption, Metabolismus, Verteilung und Ausscheidung von Lebensmittelinhaltsstoffen beinhaltet. Dieser Prozess wird in Modellsystemen (in vitro, Tier) sowie im menschlichen Organismus im Rahmen von kontrollierten Interventionsstudien, die am Studienzentrum für Humanernährung am Institut durchgeführt werden, untersucht. Dabei werden der Einfluss äußerer Faktoren wie die Lebensmittelmatrix und neue, innovative Verfahren in der Lebensmitteltechnologie berücksichtigt. Weiterhin gehört dazu die Etablierung und Überprüfung analytischer und statistischer Methoden.

Im Rahmen des institutsübergreifenden Forschungsschwerpunktes Human- und Lebensmittel-Metabolomics wird untersucht, inwiefern sich bei der Aufnahme bestimmter Lebensmittel das Muster der Inhaltsstoffe in Human-Proben (Blut, Urin)  widerspiegelt. Ziel ist es, Biomarker, also Indikatoren für den Verzehr bestimmter Lebensmittel/-gruppen zu identifizieren, beispielweise zur Unterstützung klassischer Ernährungserhebungsmethoden.

Projekte
  • Mikroalgen
  • KarMeN
  • Foodball