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Aktuelles

Minimierung von Mineralölbestandteilen in Speiseölen

Projekt erfolgreich abgeschlossen

Mineralöl hat in Speiseölen nichts zu suchen, dennoch kann es immer wieder darin nachgewiesen werden. Weil die Eintragswege teilweise nicht bekannt sind und auch die toxikologische Bewertung von Mineralöl in Speiseölen noch nicht klar ist, ist es wichtig, schon kleinste Mengen der Verunreinigung erkennen zu können. Zudem ist es nur so möglich, in Stufenkontrollen eine wirksame Minimierungsstrategie umzusetzen. Am Institut für Sicherheit und Qualität bei Getreide in Detmold ist es, gemeinsam mit anderen Laboratorien gelungen, eine Nachweismethode zu entwickeln, die schon bei einer Menge von einem Milligramm Mineralöl in einem Liter Speiseöl greift. Die Methode wurde bereits in einem Ringversuch für Deutschland erfolgreich validiert, ein Ringversuch für die weltweite Validierung wird aktuell durchgeführt. Im Dezember erscheint die Methode als Einheitsmethode DGF-C-VI 22 (20) „Mineralölbestandteile, gesättigte Kohlenwasserstoffe (MOSH) und aromatische Kohlenwasserstoffe (MOAH) mit online gekoppelter LC-GC -FID - Methode für niedrige Bestimmungsgrenzen.“  der Deutschen Gesellschaft für Fettwissenschaft.

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