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Aktuelles

Grüne Woche 2020: Reformulierung, Laserbranding, Lebensmittelfälschung

Oleogele, Schwarzwurzeln, Zucker, Fette, Salz, Jonaprince, Apfellaser und falscher Fisch, wer bei der Grünen Woche 2020 in Berlin auch Halle 23a besuchte, kennt die Zusammenhänge. Mit gleich drei Ständen präsentierte dort das Max Rubner-Institut erlebbare Forschung für eine gesunde Ernährung mit Genuss.

Von Kuchen mit Oleogelen aus Rapsöl bis hin zur Gelbwurst mit Schwarzwurzeln konnten sich die Besucherinnen und Besucher am größten Stand des Max Rubner-Instituts reformulierte Produkte mit weniger oder besserem Fett schmecken lassen. „Das ist ja lecker!“, so immer wieder der überrasche Ausruf. Insbesondere beim direkten Vergleich zu den jeweils herkömmlich produzierten Produkten, favorisierten die meisten Testerinnen und Tester das reformulierte Pendant. Aber nicht nur die Geschmacksproben kamen gut an: Das digitale Frühstücksspiel, bei dem die Besucherinnen und Besucher ihr persönliches Frühstück auswählen und dann auch gleich „reformulieren“ konnten, erhielt zweitweise so regen Zuspruch, dass der große Touchscreen hinter den vielen Interessierten regelrecht verschwand.

Auch einige bekannte Gesichter aus der Politik konnte man am Stand des Max Rubner-Instituts entdecken. Während Bundesministerin Anja Karliczek zusammen mit Bundesministerin Julia Klöckner den Geschmackstest bei der Wurst machte, stellte sich die ehemalige Bundeministerin Renate Künast am Touchscreen ihr Frühstück selbst zusammen.

Wer seinen oder ihren Blick durch die Halle schweifen ließ, sah es in den Händen vieler Besucherinnen und Besucher rot aufblitzen. Sie hatten einen gelaserten Apfel an einem anderen Stand des Max Rubner-Instituts ergattern können. Hier wurden die Äpfel nicht nur live gelasert, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler informierten außerdem über Vor- und Nachteile des Laserbrandings bei Obst und Gemüse.

Von einer Reuse baumelnde Fischstäbchen zogen zunächst verwunderte Blicke auf sich. Am Stand darunter waren die Besucherinnen und Besucher erstaunt, wie leicht Fischfälschung nicht nur unter der Panade versteckt unentdeckt bleiben kann. Die Wissenschaftlerinnen des Max Rubner-Instituts erklärten, dass sie deshalb einen DNS-Schnelltest entwickelt haben, mit dem sie wortwörtlich unter die Panade schauen und Fische und Krustentiere eindeutig identifizieren können. Das beruhigte die Zuhörerinnen und Zuhörer: das Max Rubner-Institut deckt Lebensmittelfälschung auf.

Nach 10 Tage ging die Internationale Grüne Woche 2020 erfolgreich zu Ende. Zurück bleiben bei allen Beteiligten, ob Besucher oder Mitarbeiterin, viele neue Eindrücke und Impulse für zu Hause und den Arbeitsplatz.


Weitere Informationen zu den Projekten finden Sie hier:

Thema Reformulierung
Thema Oleogele
Thema Fischfälschung
Thema Laser-Labeling