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Aktuelles

Jubiläumsjahr 2018 – 10 Jahre Max Rubner-Institut

Mit dem Tag der offenen Tür in Kulmbach beendete das Max Rubner-Institut an diesem Wochenende den Veranstaltungsreigen rund um sein 10-jähriges Jubiläum im Jahr 2018. Von Schleswig-Holstein bis Bayern, von Nordrhein-Westfalen bis Baden-Württemberg - und nicht zuletzt in der Bundeshauptstadt Berlin lud das Max Rubner-Institut zum Kennenlernen seiner Forschung ein und zeigte die ganze Vielfalt an Inhalten und Forschungsbereichen, die das Institut unter seinem Dach vereint.  Was ein Oleogel ist, lernten die Besucherinnen und Besucher in Detmold, in Kulmbach informierten die Kolleginnen und Kollegen darüber, wie sich der stressfreie Umgang mit den Tieren auch auf die Fleischqualität auswirkt, und wer schon lange wissen wollte, wie die Umweltradioaktivität in Deutschland überwacht wird, war in Kiel am richtigen Platz. Einige Themen, wie die Reduzierung von Fett, Salz, Zucker in Lebensmitteln oder auch die Fermentierung wurden über alle vier Standorte hinweg präsentiert. Stand in Detmold der Sauerteig im Vordergrund, war es in Kiel das Joghurt und  in Kulmbach die Salami. Am Karlsruher Hauptstandort kamen zur Feier des Tages alle diese Lebensmittel zusammen und wurden noch durch Sauerkraut, eingelegte Paprika, Oliven und viele andere fermentierte Lebensmittel ergänzt. Besonders beliebt waren bei den vier Tagen der offenen Tür der Standorte des Max Rubner-Instituts die Führungen und der Blick direkt in die Labore der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. An allen Standorten nutzten die Besucherinnen und Besucher ausgiebig die Möglichkeit, mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern direkt ins Gespräch zu kommen.

Einen Höhepunkt stellte der Jubiläumstag dar, den das MRI am 12.9. in Berlin feierte. Mit der Ausstellung „Revolution 5.0“ bot das Kunstgewerbemuseum einen idealen Hintergrund für die halbtägige Vortragsveranstaltung des Bundesforschungsinstituts für Ernährung und Lebensmittel.  Staatssekretär Dr. Herrmann Onko Aeikens überbrachte Grüße der Bundesministerin Julia Klöckner und betonte, wie richtig und wichtig die Entscheidung gewesen sei, das Max Rubner-Institut als Nachfolgeorganisation der Bundesforschungsanstalten zu gründen. Er lobte die „herausragende Kompetenz“, die das Institut in den Bereichen Lebensmittel und Ernährung gleichermaßen habe. Themen, wie die Reformulierung von Lebensmitteln oder die Lebensmittelhaltbarkeit seien gar nicht ohne das Zusammenspiel der verschiedenen Forschungsdisziplinen, die das MRI vereint, denkbar. Staatssekretär Aeikens weiter: „Das MRI ist eine international anerkannte wissenschaftliche Institution, deren objektive, wissenschaftsbasierte Entscheidungshilfen für die Politik des BMEL unverzichtbar sind“. Max Rubner selbst hätte 361 Schriften im Laufe seines Lebens verfasst oder sich daran beteiligt, so wichtig sei ihm der Wissenstransfer gewesen. Mit dem Transfer der Forschungsergebnisse aus dem MRI an die Öffentlichkeit leiste das MRI „einen wichtigen Beitrag zur Versachlichung der öffentlichen Debatten zu Lebensmitteln, Ernährung und Gesundheit“, schloss Staatssekretär Aeikens.

Solchermaßen geehrt, revanchierte sich das Max Rubner-Institut mit acht Vorträgen, die wichtigen Projekte aus den letzten 10 Jahren gewidmet waren, deren Ergebnisse in die Politikberatung eingingen und den Verbraucherinnen und Verbrauchern einen relevanten Nutzen brachten. Neben Mitgliedern des Bundestages erhielten Vertreterinnen und Vertreter des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie weiterer Bundes- und Landesinstitutionen bei der Veranstaltung einen Einblick in die wissenschaftliche Politikberatung auf Faktenbasis. Die exemplarisch vorgestellten Projekte demonstrierten die große Bandbreite der Forschungsthemen, den die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der acht MRI-Institute in Karlsruhe, Kiel, Kulmbach und Detmold tagtäglich abdecken.

Um diese Projekte einem größeren Kreis vorzustellen, wurden sie von Wissenschaftsjournalisten im Auftrag des MRI für eine Jubiläumsbroschüre aufgeschrieben.

„Große Politik“ und „kleine Leute“ – im Jubiläumsjahr hat das Max Rubner-Institut versucht, mit den Tagen der offenen Tür, der Jubiläumsfeier, der Jubiläumsbroschüre und einem MRI-Kurzfilm für alle Interessierten eine Einblick in die Arbeit des Instituts zu bieten – entsprechend dem, was sein Namensgeber Max Rubner stets verfolgte, immer verbunden mit einem Wissenstransfer aus der Forschung des Max Rubner-Instituts in die Gesellschaft.

 

MRI-Jubiläumsbroschüre (pdf)

© iStockphoto.com/ artisteer