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Aktuelles

Zu süß, zu salzig, zu fett

Wie viel ist drin in den Lebensmitteln?

Zu viel, zu fett, zu süß, zu salzig - ist nach wie vor ein großes Problem unserer Ernährung. Daher ist es wichtig zu wissen, woher das „zu viel“ kommt und welche Lebensmittelgruppen besonders hohe Gehalte und damit Reduktionspotenzial haben. Für Salz hat das MRI als ein Ergebnis der Nationalen Verzehrsstudie II festgestellt, dass ein Großteil dessen, was Männer und Frauen in Deutschland täglich zu sich nehmen, aus Brot und Brötchen stammt. Zum Kochsalzgehalt in Backwaren wurden nun Ergebnisse einer deutschlandweiten Untersuchung des MRI veröffentlicht, die zeigen, dass in vielen Fällen das Salz im täglichen Brot reduziert werden kann, ohne an Geschmack einzubüßen. Dies gilt auch für Zucker in Limonaden, Cola und anderen Erfrischungsgetränken, für die es ebenfalls ganz aktuelle Zahlen des MRI gibt.

Das Max Rubner-Institut hat aber auch quer über die Lebensmittelgruppen genau hingeschaut, wie viel Salz, Zucker und Fett in industriell vorgefertigten Lebensmitteln enthalten ist. In aufwändigen Markterhebungen und Recherchen wurden die Energie-, Fett-, Zucker- und Salzgehalte von insgesamt 12.500 dieser Lebensmittel erhoben. Systematisch unterteilt in Produktgruppen wie „Backwaren, tiefgefroren“ und weitere Untergruppen wie „Pizza“, ausdifferenziert in weitere Untergruppen wie „Pizza Salami“ oder „Pizza Thunfisch“, sind die mittleren Gehalte und die Spannweiten (Minimal- und Maximalwerte) an Fett-, Zucker- und Salz- sowie die Energiegehalte angegeben.

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