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Aktuelles

Deutsch-chinesische Agrarwoche in Peking

Zu Ernährung und Lebensmitteln gemeinsam forschen

Fünf Wissenschaftler des MRI, unterstützt von jeweils einem Vertreter des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes in Karlsruhe (CVUA) sowie des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE), beteiligten sich am Workshop „Food and Nutrition – Strategies and Research“, der im Rahmen der dritten Deutsch-Chinesischen Agrarwoche die vom30. 11 bis 1.12.2017 in Peking stattfand. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Deutsch-Chinesischen Agrarzentrum (DCZ) in Peking gemeinsam mit dem Max Rubner-Institut in Karlsruhe.
UAL Friedrich Wacker vom BMEL eröffnete den Workshop. Die Vorträge der  Wissenschaftler spiegelten das breite Spektrum der Forschung der beteiligten Einrichtungen zur gesunden Ernährung und zur Qualität und Sicherheit von Lebensmitteln sowie zu Strukturen von Referenzlaboratorien insbesondere im Lebensmittelbereich in Deutschland wider und stießen bei den chinesischen Zuhörern auf großes Interesse. In ihren Vorträgen befassten sich die deutschen Wissenschaftler mit dem Einfluss des Verzehrs von Obst und Gemüse auf eine gesunde Ernährung und der Qualität und Sicherheit von Brotweizen, Ölen und verpackten Mischsalaten. Auch die Anwendung der Kernspinresonanzspektroskopie (NMR) zur Authentifizierung von Lebensmitteln war Thema. Zudem wurden die Struktur der Lebensmittelkontrolle und der Referenzlaboratorien in Deutschland mit dem Fokus auf den Lebensmittelbereich präsentiert.

Der Workshop und das am zweiten Tag durchgeführte Format „World-Café“ boten ausgiebig Zeit, um Gespräche mit den chinesischen Kollegen zu führen und die bestehenden Kontakte zu intensivieren. Die Wissenschaftler nutzten die Gelegenheit, zukünftige Kooperationen zu planen und weitere gemeinsame Projekte auszuloten. Vor zwei Jahren konnte mit der Chinese Academy of Agricultural Sciences (CAAS) ein Übereinkommen über die Intensivierung der Zusammenarbeit im Bereich der Ernährungs- und Lebensmittelforschung geschlossen werden. Der Workshop war ein wichtiger Schritt, dieses mit Leben zu füllen.