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Aktuelles

Max Rubner-Institut auf der IGW

Bioaktive Substanzen sehen, schmecken, riechen

Haltbarkeit von Lebensmitteln: Muss das weg?

Gleich mit zwei Themen ist das Max Rubner-Institut in diesem Jahr auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin vertreten. Sekundäre Pflanzenstoffe oder bioaktive Substanzen tauchen als Begriffe aktuell häufiger in den Medien auf. Beim Auftritt des MRI auf der Grünen Woche können die Besucherinnen und Besucher die geheimnisvollen Substanzen riechen, schmecken und sogar fühlen. Doch was bleibt von den Sekundären Pflanzenstoffen wenn aus frischen Tomaten Suppe wird oder gar Ketchup? Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des MRI klären auf, welche Stoffe der Verarbeitung trotzen und welche durch sie sogar erst richtig wirksam werden. Doch nicht nur in Obst und Gemüse finden sich diese Tausendsassas der Ernährung, sondern auch in Saaten und Samen. So zum Beispiel in frisch gepresstem Öl von Leinsamen oder Raps, das in diesem Themenbereich des MRI-Auftritts hergestellt wird. Direkt aus der Presse schmeckt das Öl ganz anders als gewohnt. Wann welches Öl ranzig wird und warum das viele Menschen gar nicht stört, können die Lipidforscher erklären –und leiten damit gleich zum zweiten Thema, der Haltbarkeit von Lebensmitteln, über. An vier Lebensmittelbeispielen, Pflanzenöl, Tiefkühl-Gemüse, Salami und Joghurt, haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des MRI aufgearbeitet, was in den Lebensmitteln passiert, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) überschritten ist. Eine Phase zwischen Optimalzustand und Verderb, über die erstaunlich wenig bekannt ist. Ein bisschen Licht ins Dunkel bringt ein Spiel und ein Quiz zum Thema. Damit das Wissen besser in den Langzeitgedächtnisspeicher rutscht, gibt es zum Abschluss noch einen Salat aus frischen Tomaten, Gurken und Paprika – natürlich angemacht unter anderem mit frisch gepresstem Pflanzenöl.

MRI auf der IGW vom 20.-29.1.2017, Halle 23 a, Themenbereich Ernährung

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