Vernetzung ist alles
Deutsch-französischer Studentenaustausch mit großen Zielen
Eine Gruppe französischer Studierender wird nächste Woche beim Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und beim Max Rubner-Institut (MRI) an einem Workshop teilnehmen, der als erster Schritt hin zu einem grenzüberschreitenden Masterstudiengang gewertet werden kann. Damit hat das Ernährungsforschungsprojekt nutrhi.net eines seiner Ziele erreicht: die Vernetzung der Ernährungs- und Lebensmittelforschung über die deutsch-französische Grenze hinweg.
Die deutsch-französische Initiative, die im Rahmen des EU-Programms „Interreg“ über das Projekt nutrhi.net finanziert wird, bietet einmalige Chancen für einen übergreifenden Wissenstransfer, von dem alle beteiligten Partner profitieren. Förderlich für das bilinguale Projekt – die Vorlesungen sollen auf Deutsch und Französisch gehalten werden – ist der hohe Anteil zweisprachiger Studierender in den beteiligten Universitätsstädten Karlsruhe und Straßburg.
Die deutschen und französischen Studierenden werden im Gebäude des Max Rubner-Instituts Vorlesungen und Übungen besuchen, die der Studiengang Lebensmittelverfahrenstechnik des KIT anbietet. Zwischen Max Rubner-Institut und dem Bereich Lebensmittelverfahrenstechnik des Instituts für Bio- und Lebensmitteltechnik am KIT besteht ein Kooperationsvertrag über die Zusammenarbeit in Forschungsvorhaben, wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch, Beteiligung an Lehraufgaben und die gemeinsame Nutzung von Versuchseinrichtungen.
