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Girls’ Day 2011 am Max Rubner-Institut

Das Max Rubner-Institut beteiligte sich 2011 zum achten Mal am bundesweiten Girls’ Day. Auch dieses Jahr war das Angebot für die Schülerinnen im Alter von 13 bis 16 Jahren vielfältig.

In Karlsruhe konnten die Mädchen zwischen vier Workshops wählen: die Themenpalette reichte von der Arbeit mit Krebszellen oder Joghurtbakterien über elektronische Schaltungen bis hin zum komplexen Reaktorsystem der Verdauung. Der Tag begann für die 22 Schülerinnen mit einem kurzen Überblick über das Max Rubner-Institut, seinen Aufgaben und die im Haus vertretenen Berufsgruppen. Anschließend lernten die Girls’ Day Teilnehmerinnen unter Anleitung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die einzelnen Arbeitsmethoden näher kennen. Zum Abschluss der Veranstaltung präsentierten die einzelnen Gruppen das von ihnen bearbeitete Thema im Plenum.

Anhand von praktischen Beispielen erlebten die Teilnehmerinnen bei den Fischforschern des Max Rubner-Instituts in Hamburg, wie interessant und vielfältig die Arbeit im Bereich der Fischforschung ist. Im Labor konnten die Schülerinnen mit Hilfe chromatographischer Methoden selbst die Trennung von Farbstoffen und die Trennung von Konservierungsstoffen durchführen. Die Chemikerinnen demonstrierten damit ein wichtiges Analyseverfahren, das zum Nachweis von Inhaltsstoffen in Fischen häufig angewendet wird. Im Sensoriklabor begleiteten Lebensmittelchemikerinnen die sensorische Beurteilung von Fischen. Die Mädchen konnten hier selbst herausfinden wie gut sie die Geschmacksrichtungen süß, sauer, salzig und bitter erkennen können und wie ein Stück Räucherfisch mit allen Sinnen beurteilt wird.