Essen Biokäufer anders?
Ergebnispräsentation am Stand des Max Rubner-Instituts
Biokäufer sind schlank, umweltbewusst und wohlhabend – soweit das Klischee. Aber was stimmt tatsächlich? Gibt es einen Zusammenhang zwischen Einkaufsverhalten, Ernährungsverhalten und Lebensstil? Ergebnisse rund um diese Thematik präsentieren Wissenschaftler des Max Rubner-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel, auf der BioFach 2011.
Rund 13.100 Menschen haben für die Nationale Verzehrsstudie II Auskunft über ihre Ernährungsgewohnheiten gegeben und damit die umfassendste Datenbasis geliefert, die es zu diesem Thema in Deutschland jemals gab. Durch Kombination der erhobenen Daten ist es möglich, die rund 5.900 Biokäufer unter den befragten Personen zu charakterisieren. Die Erfassung von Ernährungsmustern erlaubt zudem, die zahlreichen Einzelaussagen von Biokäufern zusammenzufassen und die grundlegende Frage zu beantworten, ob der Kauf von Bioprodukten mit einer gesundheitsförderlichen Ernährungsweise verknüpft ist.
Das Projekt fand im Rahmen des Forschungsprojektes „Auswertung der Daten der Nationalen Verzehrsstudie II: Eine integrierte verhaltens- und lebensstilbasierte Analyse des Bio-Konsums“ statt und wird vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL) gefördert.
