Pressemitteilung vom 17.11.2011
Soja-Studie am Max Rubner-Institut
Frauen in der Menopause für eine Ernährungsstudie gesucht
Das Studienzentrum am Max Rubner-Institut (MRI), Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel, sucht dringend Frauen in der Menopause für eine Soja-Studie. Gesucht werden Frauen, die nicht älter als 75 Jahre sind, Nichtraucherinnen und sich mindestens seit einem Jahr in der Menopause befinden. Die Frauen sollten normal- oder leicht übergewichtig sein.
Sojaprodukten wird mit Hinweis auf die Bevölkerung asiatischer Länder eine gesundheitsfördernde Wirkung zugesprochen. Für diese positiven Wirkungen, vor allem bei Frauen in den Wechseljahren, werden sogenannte „Isoflavone“ verantwortlich gemacht. Isoflavone weisen eine strukturelle Ähnlichkeit mit Östrogen auf, einem der weiblichen Sexualhormone. Deshalb wird vermutet, dass Sojaprodukte Wechseljahrbeschwerden, wie Hitzewallungen und Schlafstörungen, aber auch Osteoporose oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen vermindern können.
Möglicherweise hat der Fettgehalt der Nahrung einen Einfluss auf die Verfügbarkeit der Soja-Isoflavone. Im Körper werden Soja-Isoflavone auch mit den Blutfetten transportiert. Dies wird in einer wissenschaftlichen Untersuchung von Mitte Januar bis Mitte Februar am Max Rubner Institut genauer unter die Lupe genommen.
Die Studienteilnehmerinnen ernähren sich nach einen für sie individuell erstellten Menüplan, bei dem der Fettgehalt variiert wird. Zusätzlich erhalten die Frauen täglich eine Kapsel mit Soja-Extrakt oder ein Placebo. Alle Lebensmittel werden zur Verfügung gestellt. Die Voruntersuchungen für diese Studie finden Ende November und Anfang Dezember im Studienzentrum statt.
Interessierte Frauen können sich ab sofort beim Studienzentrum unter der Tel.Nr. 0721/6625-413 oder per E-Mail (studienzentrum@mri.bund.de) melden.
Kontakt:
Dr. Iris Lehmann (Presse und Öffentlichkeitsarbeit)
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