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Pressemitteilung vom 17.08.2009

Qualität der Brotgetreideernte 2009 umfassend und objektiv

Landwirte nutzen bei günstigen Witterungsbedingungen ihre Möglichkeiten, das reife Getreide einzufahren.

Die heimische Brotgetreideernte befindet sich in der Hochphase. Die Landwirte nutzen bei günstigen Witterungsbedingungen ihre Möglichkeiten, das reife Getreide einzufahren. Roggen als wichtiges Brotgetreide ist bis auf Späterntegebiete fast eingebracht. Nach Mitteilungen von Erntebeobachtern sollen wegen der Trockenperiode im April und Mai diesmal Ertragsverluste in den Hauptanbaugebieten Norddeutschlands eingetreten sein. Die Qualitäten werden hingegen meist als gut bewertet. Auch bei heimischen Weizen aus der Ernte 2009 werden hohe Ertragsschwankungen gemeldet, und gegenüber dem Vorjahr schwächere Proteingehalte. Nach diesen Beobachtungen wird außerdem eine hohe Streubreite der Brotweizenqualität erwartet.
Unter solchen Umständen schauen die Vertreter des Handels und der Mühlen genauer auf die Qualität, um für ihren Bedarf spezielle Qualitäten nachzufragen. So ist das Interesse an überregionalen Daten zur Mahl- und Backqualität von Brotgetreide bereits spürbar gestiegen.
Das Institut für Sicherheit und Qualität bei Getreide des MRI, Standort Detmold, berichtet über die Brotgetreidequalitäten der Ernte 2009. Interessierte Mühlen und Bäckereien können die Ergebnisse über mühlengeeignete Weizen- und Roggenerntequalitäten und über die Qualität des kleineren Marktsegments Dinkel im Internet abfragen. Mit täglich fortschreitendem Untersuchungsumfang spiegelt sich in den Tabellen, die bis Ende September stets aktualisiert werden, das Qualitätsprofil der deutschen Brotgetreideernte 2009.


Kontakt:

Dr. Iris Lehmann (Presse und Öffentlichkeitsarbeit)
Haid-und-Neu-Str. 9, 76131 Karlsruhe
Telefon: +49 (0)721 6625 271, Fax: +49 (0)721 6625 111
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