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Langzeitmonitoring von Schadstoffen in Seefisch

Forschungsschiff in den Nordmeeren unterwegs

Walter Herwig III © BLE

Das deutsche Forschungsschiff “Walther Herwig III“ hat am 16.6. seine Anker in Bremerhaven gelichtet und ist zu einer vierwöchigen Reise in die Barentssee, die Gewässer westlich von Spitzbergen und zum Nordkap aufgebrochen. Unter der Leitung des Max Rubner-Instituts (MRI) ermitteln Wissenschaftler des MRI zusammen mit Fischereibiologen und Chemikern des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (vTI) aktuelle Daten zur langzeitlichen Veränderung der Belastung von Speisefischen mit organischen und anorganischen Schadstoffen und erfassen die Umweltradioaktivität an verschiedenen Standorten. Im Rahmen der Arbeiten des nationalen Referenzlabors für Nematoden werden gemeinsam mit norwegischen Wissenschaftlern des National Institute of Nutrition and Seafood Research (NIFES) in Bergen parasitologische Untersuchungen an ausgewählten Fischarten durchgeführt. Die Wissenschaftler an Bord der "Walther Herwig III" werden in ihrem Untersuchungsgebiet regelmäßig Netzfänge durchführen, um Stichproben der dortigen Fischpopulationen zu erhalten. Am 12.7.10 wird das Forschungsschiff wieder in Bremerhaven einlaufen.