Forschungsprojekte

Genetische Regulation der Mykotoxinbildung
Pilze spielen als Verderbsorganismen für Obst und Gemüse eine entscheidende Rolle. Es wird geschätzt, dass 25 Prozent der jährlichen Ernte an diesen Produkten durch Pilze verdorben werden. Die Tatsache, dass viele dieser Pilze in der Lage sind toxische Stoffwechselprodukt, die Mykotoxine, zu bilden, verstärkt die Problematik.

Nicht-invasive Qualitätskontrolle von Obst und Gemüse
Das Institut für Sicherheit und Qualität bei Obst und Gemüse (OG) bearbeitet im Bereich Frischobst und Gemüse als einen Schwerpunkt sogenannte nicht-invasive Methoden, denen ein großes Zukunftspotenzial vorhergesagt wird. Es handelt sich dabei um Untersuchungsmethoden, die eine zerstörungsfreie Qualitätsbestimmung und -Sortierung ermöglichen, was zugleich Erzeugern, dem Handel, den Konsumenten und nicht zuletzt auch der Umwelt Vorteile bringt.

Mit Wärme gegen Pilze
Die Lagerung von Obst und Gemüse ist oftmals problematisch, vor allem bei Produkten aus ökologischem Anbau, da Lagerspritzungen mit wirksamen Fungiziden vor der Ernte nicht zulässig sind und sich daher Pilzkrankheiten im Lager unerkannt entwickeln können. Auch die schwindende Akzeptanz der Verbraucher für den Einsatz von Fungiziden und der damit verbundenen Rückstandsproblematik hat dazu geführt, dass der Einsatz alternativer Methoden zur Reduzierung von Nachernteschäden und -verlusten immer mehr an Bedeutung gewinnt.
